Faqs

Hier finden Sie alle Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Althan Quartier. Sollte Ihnen dabei eine Frage fehlen oder nicht ausführlich genug beantwortet sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns über Ihr Feedback, denn Sie helfen uns damit, diese FAQ-Übersicht noch besser zu gestalten.

  • Auf einen Blick Kategorie drucken
    • Was wird auf dem Areal des Franz-Josefs-Bahnhofs gebaut?

      Ein vielseitiges Stadtteilzentrum. Statt infrastruktureller „Monokultur“ wird es dort eine vielfältige Mischnutzung geben, die Arbeiten, Wohnen, Gewerbe und Tourismus vereint. Ein zentrales Ziel ist die optimale Eingliederung des Projekts in sein urbanes Umfeld. Die Umgebung wird durch den innovativen Anspruch dieses innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekts und dessen architektonische Qualität noch lebenswerter. In Verbindung mit dem Bahnhof wird es am Gelände einen sanften Mobilitätsknoten mit einem zukunftsweisenden multimodalen Anspruch geben.

    • Wie weit ist die Planung des Projekts? Gibt es schon konkrete Pläne?

      Wir befinden uns in einer frühen Planungsphase. In dieser Phase gibt es erst strategische Ansätze. Aufbauend auf den Beschluss der Stadtentwicklungskommission beginnt die konkrete Planung des Gebäudekomplexes am Julius-Tandler-Platz. Für die Gestaltung des nördlichen Teils des Areals läuft ein Realisierungswettbewerb. Er wird im April abgeschlossen sein. Der Julius-Tandler-Platz wird in einem durch die MA 19 beauftragten Verfahren extra behandelt.

    • Wie sieht der Zeitplan für das Projekt aus?

      Mit dem Bau wird frühestens 2019 begonnen. Insgesamt rechnen wir mit einer Baudauer von etwa fünf Jahren. Abgeschlossen könnte das Projekt somit 2024 sein. Der gesamte Zeitplan steht und fällt aber mit den notwendigen Bewilligungen.

    • Was passiert mit dem Julius-Tandler-Platz?

      Der Julius-Tandler-Platz soll von einem durch die MA 19 beauftragten Verfahren extra behandelt werden. Dabei kann auch eine Optimierung der Haltestellen entsprechend der Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer von den Wiener Linien und dem Bezirk mitgedacht werden. 

    • Wird das heutige Gebäude der Bank Austria abgerissen?

      Nein, das Gebäude muss aber jedenfalls generalsaniert werden. Das derzeitige Gebäude ist leider – wie viele Bauten aus den 1970ern – in einem bautechnisch für andere Nutzungen nicht geeigneten Zustand. Insbesondere die Fassade ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. In jedem Fall wird sich daher das Erscheinungsbild dieses Komplexes verändern.

    • Bleibt der Bahnhof bestehen?

      Ja, es gibt ein politisches Bekenntnis zum Franz-Josefs-Bahnhof. Die Stadt Wien hat Interesse bekundet, den Bahnhof zu einem sanften Mobilitätsknoten auszubauen. Auch von Seiten der ÖBB ist zu hören, dass der Bahnhof bestehen bleiben soll. Prinzipiell ist die Entscheidung über Ein-, Aus-, Umsteige- und Knotenpunkte letztlich eine Sache des Verkehrsverbunds Ost-Region und der Vereinbarungen zwischen den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland. Das Nutzungsrecht an den Bahnhofsflächen liegt bei den ÖBB.

    • Wird mehr Fläche verbaut als bisher?

      Nein, die verbaute Fläche (Quadratmeter) bleibt gleich. Auch in Zukunft werden etwa 150.000 Quadratmeter für die Nutzung zur Verfügung stehen. Statt eines reinen Bürokomplexes wird der Platz in Zukunft aber für einen Mix aus Wohnen, Büros, Gastronomie und Geschäften genutzt. Die Widmung des Areals hätte bis zu 200.000 Quadratmeter Nutzfläche ermöglicht. Der Bauträger 6B47 hat sich aber entschlossen, das nicht voll auszureizen, um das Areal nicht zu überfrachten.

    • Wird es mehr Grünflächen geben?

      Ja, wir wollen mehr Grünflächen schaffen. Derzeit gibt es auf dem gesamten Baufeld keine Grünflächen. Das wollen wir durch einen Hochpark ändern. Auf neun Metern Höhe entsteht ein neues Naherholungsgebiet für den gesamten Bezirk. Auch die Anbindung an den Donaukanal soll besser werden.

    • Wird ein Hotel am Gelände entstehen?

      Das wird geprüft. Für die Verbesserung des touristischen Angebots und die Belebung des Standorts wird auch ein Hotel evaluiert. Es bestehen bereits Kontakte mit möglichen Betreibern, entscheidend ist aber letztlich, was am besten in das Gesamtkonzept passt und das Umfeld stärkt.

    • Wie hoch wird am Areal gebaut?

      Das steht derzeit noch nicht fest. Das Areal ist schon jetzt als Hochhausstandort gewidmet, die grundlegenden Höhenfenster für das Areal definiert das städtebauliche Leitbild. Die tatsächlichen Bauhöhen werden derzeit in einem Realisierungswettbewerb entwickelt. Hohe Priorität hat eine bessere Durchwegung des Areals, darum wollen wir den derzeit sehr monolithischen Gebäudekomplex aufbrechen.

    • Werden Zwischennutzungen im Gebäude möglich sein?

      Eher nicht. Wir stehen Zwischennutzungen positiv gegenüber, an diesem Standort sind die Rahmenbedingungen dafür allerdings ungünstig. Zum einen gelten bis zum vollständigen Auszug der Bank Austria im gesamten Gebäude strenge Sicherheitsauflagen. Zum anderen kann die bestehende Haustechnikanlage nur im Ganzen betrieben werden. Das bedeutet für eine mögliche Zwischennutzung nach dem Auszug der Bank Austria sehr hohe Betriebskosten. Zudem sind wir bemüht, den Bauprozess so zu gestalten, dass der Leerstand zwischen dem Auszug der Bank Austria und dem Baubeginn möglichst kurz ist.

    • Wer ist der Immobilienentwickler hinter diesem Projekt?

      Althan Quartier wird von einer Tochterfirma des österreichischen Unternehmens 6B47 entwickelt. Die 6B47 Real Estate Investors AG hat ihren Sitz in Wien sowie Niederlassungen in Düsseldorf und Warschau. 

  • Realisierungswettbewerb Kategorie drucken
    • Was ist ein Realisierungswettbewerb?

      Ein Realisierungswettbewerb ist ein Verfahren zur Ideenfindung für eine vorgegebene Aufgabenstellung. Die Teilnehmer erhalten die Aufgabenstellung und vorweg bekannt gemachte Beurteilungskriterien, anhand derer ein Sieger gekürt wird. Das Auswahlverfahren kann als Vorstufe zur Auftragsvergabe dienen.

    • Was für eine Art von Wettbewerb ist der vorliegende?

      Es handelt sich um einen offenen, anonymen, zweistufigen Realisierungswettbewerb. Beim offenen Wettbewerb wird von der Ausloberin eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen und Personen öffentlich zur Vorlage von Wettbewerbsarbeiten aufgefordert. Die Arbeiten werden der Jury anonym gezeigt, der Siegerentwurf wird in zwei Stufen ermittelt. 

    • Wie läuft der Realisierungswettbewerb für das Althan Quartier ab?

      Der Realisierungswettbewerb hat mit 24. Oktober 2017 begonnen und wird Ende April 2018 abgeschlossen sein. Interessierte Planungsteams arbeiten auf Basis der Ausschreibungsunterlagen Lösungen aus. Die Jury ermittelt am Ende der Wettbewerbsstufe 1 acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Konzepte weiterbearbeiten. In der zweiten Wettbewerbsstufe werden die Konzepte vertieft und ein siegreicher Entwurf ermittelt.

    • Welches Ziel hat der Realisierungswettbewerb für das Althan Quartier?

      Ziel ist ein Planungskonzept zur Bebauung des Althan Quartiers. Die Grundlage für alle Planungen bildet der einstimmige Beschluss der Stadtentwicklungskommission aus dem März 2017, also die grundlegende Strategie für die Entwicklung des gesamten Areals.

    • Welches Areal ist Gegenstand des Wettbewerbs?

      Der Wettbewerb behandelt das nördliche Areal des Althan Quartiers. Der Kopfbau über dem Franz-Josefs-Bahnhof bekommt mittels Refurbishment von den international anerkannten Architektenbüros Delugan Meissl Associated Architects und Josef Weichenberger Architects ein neues Aussehen. Die Architekturplanung gilt für den nördlichen Teil des Areals, wo neue Gebäude entstehen werden. 

    • Nach welchen Kriterien wird der Siegerentwurf ausgewählt?

      Die Kriterien sind in der Auslobungsunterlage festgelegt. Die Auswahl des Realisierungskonzepts erfolgt auf Basis seiner städtebaulichen, baukünstlerischen und funktionellen Qualität sowie nach der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit in Errichtung, Betrieb und Erhaltung. 

    • Wer entscheidet über den Siegerentwurf?

      Eine elfköpfige Jury. Diese besteht aus VertreterInnen von 6B47 und den von der Architektenkammer nominierten FachexpertInnen sowie VertreterInnen der Stadt Wien und der Bezirksvorstehung Alsergrund. 

    • Wann steht der Siegerentwurf fest?

      Ein Ergebnis ist bis Ende April 2018 zu erwarten.

  • Flächenwidmung Kategorie drucken
    • Was regelt die Flächenwidmung?

      Der Flächenwidmungsplan bestimmt, wie Grundstücke genutzt werden dürfen. Das kann für Bauzwecke, als Grünland, für Schulen oder als Verkehrsfläche sein. Die Regeln, nach denen ein neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt wird oder ein bestehender überarbeitet wird, sind in der Bauordnung für Wien klar festgelegt.

    • Was ist ein Bebauungsplan?

      Der Bebauungsplan legt fest, wie gebaut werden darf. Er regelt die Höhe, in welcher Weise und in welchem Abstand zu anderen Gebäuden gebaut wird. Der Bebauungsplan für Wien wird im Rahmen der Flächenwidmung von der Stadt Wien erarbeitet und im Gemeinderat beschlossen. 

    • Wie ist der Ablauf eines Flächenwidmungsverfahrens?

      Ein Flächenwidmungsverfahren ist ein längeres behördliches Verfahren. Der Entwurf des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplans wird von der MA 21 erstellt und dann dem unabhängigen Fachbeirat für Stadtplanung vorgelegt. Interessensvertretungen und die Bezirksvertretung können ihre Stellungnahme abgeben. Während der 6-wöchigen öffentlichen Auflage kann jede/r BürgerIn die Pläne einsehen und dazu schriftlich Stellung nehmen. Nach dem Beschluss im Wiener Gemeinderat gilt der neue Plan.

    • Wie kann ich mich über den neuen Flächenwidmungsplan informieren?

      Die Servicestelle Stadtentwicklung im Wiener Rathaus gibt Auskunft. Während der öffentlichen Auflage hat jede/r BürgerIn die Möglichkeit, den neuen Flächenwidmungsplan einzusehen und Stellung zu beziehen. Der zu beschließende Plan liegt sechs Wochen lang in der Servicestelle Stadtentwicklung, Rathausstraße 14 – 16, 1010 Wien auf und ist online unter https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/ einsehbar. 

    • Was ist eine Bausperre?

      Wird eine Bausperre verhängt, so dürfen keine Bauvorhaben ausgeführt werden. Vor Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans kann für ein oder mehrere Grundstücke eine Bausperre durch den Wiener Gemeinderat verhängt werden. Diese ist zeitlich begrenzt. 

  • Bauphase Kategorie drucken
    • Wann wird mit dem Bauen begonnen?

      Mit dem ersten Bauabschnitt wird frühestens 2019 begonnen. Wir sind bemüht, den Bau so zu gestalten, dass der Leerstand zwischen dem Auszug der Bank Austria und dem Baubeginn möglichst kurz ist. Im Frühling 2019 könnten alle Bewilligungen vorliegen und mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt begonnen werden. 

    • Wann werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein?

      Das hängt in erster Linie von den Bewilligungsverfahren ab. Gebaut wird in einzelnen Bauabschnitten, die jeweils ca. zwei Jahre dauern. Die Gesamtbauzeit wird ca. fünf Jahre betragen. Wenn alle Bewilligungsverfahren auf Stadt- und Bezirksebene wie geplant laufen, ist eine Fertigstellung bis 2024 möglich.

    • Wie umweltfreundlich wird gebaut?

      Ökologische Nachhaltigkeit wird großgeschrieben – sowohl beim Bau als auch im Betrieb. So soll z. B. der Bahnhof genutzt werden, um möglichst viele Baustoffe und -materialien umweltfreundlich per Bahn anzuliefern. In den neuen Gebäuden sollen erneuerbare Energien und ein effizientes Regenwasser-Management zum Einsatz kommen. In Verbindung mit dem Bahnhof soll am Gelände ein sanfter Mobilitätsknoten entstehen. 

    • Was passiert mit dem Bauschutt?

      Möglichst viel davon soll wiederverwertet werden. Derzeit wird darum an einem Konzept für Urban Mining, also die Verwertung von Baustoffen, die schon jetzt vor Ort vorhanden sind, gearbeitet. Beton und anderes Material können so wiederverwendet werden. Was nicht mehr gebraucht werden kann, soll umweltfreundlich mit dem Zug abtransportiert werden.

    • Bleibt das Gelände für AnrainerInnen und SpaziergängerInnen während des Umbaus zugänglich?

      Nein, das geht nicht. Während der Umbauphase ist es aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen unmöglich, das Gelände offen zu halten. Der laufende Bahnbetrieb wird aber natürlich sichergestellt.

    • Bleiben die Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel während der Bauphase bestehen?

      Natürlich. Die Baustelle wird so geplant, dass sie so wenig Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr hat wie nur möglich.

    • Wird sich die Baustelle auf den gesamten Verkehr auswirken?

      Nicht mehr als bei anderen Bauprojekten. Wie bei jedem Bauprojekt kommt es in der Bauphase zu gewissen Beeinträchtigungen in der unmittelbaren Umgebung. Wir sind allerdings bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. 

    • Was habe ich als langjährige/r BewohnerIn der Nordbergstraße von diesem Projekt außer Lärm, Schmutz usw.?

      Eine Aufwertung des Areals. Durch die Kombination der Nutzungen mit Arbeiten, Wohnen, Gewerbe und Tourismus, die Belebung der Erdgeschosszone und attraktive Grün- und Freiräume profitiert die gesamte Umgebung. Außerdem soll die Nordbergstraße umfassend für FußgängerInnen umgestaltet werden und Parkcharakter mit Grünflächen, Bäumen und Sitzmöglichkeiten erhalten.

    • An wen können sich Anrainer wenden, sollten Probleme auftauchen?

      An die Projektombudsfrau Karin Oppeker. Sie steht für Fragen und Anliegen rund um das Projekt zur Verfügung. Alle Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie unter dem Punkt Dialog.

  • Bauhöhe Kategorie drucken
    • Warum muss überhaupt höher gebaut werden?

      Wie hoch gebaut wird, steht noch nicht fest. Um diese Frage zu klären, läuft derzeit ein Realisierungswettbewerb. Ein Ergebnis wird Ende April vorliegen. Derzeit teilt der monolithische Bürokomplex über dem Franz-Josefs-Bahnhof den Bezirk in zwei Teile. Das wollen wir ändern. Im Althan Quartier wird darum ein Hochpark mit großzügigen Grün- und Freiflächen entstehen. Der Park wird viele attraktive Querungen bieten. In Zukunft kann man also beispielsweise durch den Park von der Althan- auf die Nordbergstraße spazieren. Der Bezirk wächst wieder zusammen. Um den nötigen Spielraum dafür zu gewinnen, wollen wir Bauvolumen nach oben schichten.

    • Könnte man statt dem Hochpark nicht zusätzliche Wohnungen bauen?

      Nein. Wer Wohnungen bauen will, muss auch zusätzliche Freiflächen schaffen. Das schreibt die Wiener Bauordnung vor. Pro Einwohner müssen 3,5 Quadratmeter unverbaute Grün- und Freiflächen zur Verfügung stehen. Das kann man nur erreichen, indem man Bauvolumen nach oben umschichtet. Wer Wohnungen will, muss also höher bauen.

  • Hochpark Kategorie drucken
  • Wohnen Kategorie drucken
    • Wie viele Wohnungen sollen am Gelände entstehen?

      Es können zwischen 500 und 800 Wohnungen entstehen. Neuer Wohnraum in der wachsenden Stadt ist ein wesentlicher Aspekt dieses Projekts. Die Anzahl und Größe der Wohnungen hängt vorrangig vom neuen Hochpark und den für einen Wohnbau benötigten Freiflächen für Spiel und Erholung ab.

    • Wird es auch Sozialwohnungen geben?

      Leistbares Wohnen ist natürlich ein Thema. 6B47 ist ein gewerblicher Bauträger, der leistbaren Wohnbau anbieten kann. Wir sind aber kein Entwickler für geförderten Wohnbau. 

    • Wie viele Sozialwohnungen werden im Althan Quartier entstehen?

      Das steht derzeit noch nicht fest. Im städtebaulichen Leitbild für das Projekt sind 60.000 m2 für Wohnen festgelegt, die Hälfte davon soll „sozial gebunden“ sein.

  • Einkaufen Kategorie drucken
    • Wird es auch weiterhin einen Supermarkt mit Sonntagsöffnung geben?

      Ja, Billa hat an diesem Standort einen mietrechtsgeschützten Vertrag. In Verbindung mit dem Bahnhof ist die verlängerte Öffnung möglich. Darum wird es ein solches Angebot auch in Zukunft geben.

    • Wird im Althan Quartier ein neues Einkaufszentrum entstehen?

      Nein, ein Einkaufszentrum wird nicht gebaut. Auf drei Ebenen – Erdgeschoss, Stadtbalkone und Hochpark – entstehen Möglichkeiten für Geschäfte, Dienstleister und Gastronomie. Diese neuen Nahversorger werden über Nordberg- und Althanstraße sowie über den Hochpark gut zu erreichen sein.

    • Warum braucht es überhaupt neue Geschäfte?

      Im Bezirk Alsergrund klafft eine Versorgungslücke. Das zeigt sich, wenn man das Kaufverhalten im Bezirk genauer in Augenschein nimmt. Der Kaufkraftabfluss ist mit 53 Prozent überdurchschnittlich hoch. Nicht einmal die Hälfte der Kaufkraft bleibt im eigenen Bezirk. Anscheinend finden die AlsergrunderInnen hier nicht alles, was sie brauchen. Das Althan Quartier wird helfen, diese Lücke in der Nahversorgung zu schließen.

    • Bedeuten die neuen Geschäfte nicht den endgültigen Todesstoß für die Alserbachstraße?

      Nein, im Gegenteil. Das Althan Quartier wird zusätzliches Leben ins Grätzl bringen. Die künftigen BewohnerInnen sind neue Kundschaft für Gastronomie und Geschäfte im Quartier und in den angrenzenden Einkaufsstraßen. Darüber hinaus werden auch mehr TouristInnen kommen und hier ihr Geld ausgeben.

  • Garage und Ladehof Kategorie drucken
    • Warum wird die derzeitige Parkgarage überhaupt abgerissen?

      Es macht keinen Sinn, das bestehende Parkhaus weiterzuführen, da die Spindel schlecht zu befahren ist und von der Bevölkerung nicht angenommen wird. Sie verbraucht Platz an der Oberfläche, der anders besser genutzt werden kann. Darüber hinaus führen die derzeitige Aufteilung der Parkplätze in der Gegend und die bestehenden sieben Ein- und Ausfahrten zu höherer Verkehrsbelastung rund um das Areal.

    • Wie lange wird die derzeitige Wipark-Garage nutzbar sein?

      Die Wipark-Garage kann bis 2020 genutzt werden. Für diesen Zeitraum gibt es eine Bestandsgarantie von 6B47. Die Entscheidung, ob die Garage so lange erhalten bleibt, liegt aber beim Betreiber.

    • Was passiert mit den Parkplätzen an der Oberfläche?

      Alle 147 Oberflächenstellplätze können bestehen bleiben. Sollen Althan- und Nordbergstraße im Zuge der Bauarbeiten großzügig begrünt und mit Freiflächen beruhigt werden, kann die Anzahl der Stellplätze an der Oberfläche auch verringert und in die neue Garage verlagert werden. Auch zusätzliche Stellplätze an der Oberfläche sind möglich, wenn gewünscht.

    • Stehen künftig in der Garage mehr oder weniger Parkplätze zur Verfügung?

      In etwa gleich viele. In Zukunft sollen etwa 750 Plätze in der neuen unterirdischen Parkgarage zur Verfügung stehen. Bisher waren es insgesamt 794 Stellplätze, allerdings auf drei Garagen verteilt.

    • Warum zieht die neue Tiefgarage nicht statt des bestehenden Ladehofs unter dem Bahnhof ein?

      Der Ladehof soll weiterhin als Ladehof genutzt werden. Das hat viele Vorteile für die AnrainerInnen. Ohne Ladehof müsste die Ver- und Entsorgung des Althan Quartiers künftig oberirdisch erfolgen. Das bedeutet mehr LKW-Verkehr an der Oberfläche und somit mehr Lärmbelästigung. Zusätzliche Ladezonen für LKW und Müllabfuhr wären nötig. Für eine Garage anstelle des Ladehofes wären insgesamt sechs Ein- und Ausfahrten notwendig, die Verkehrsbelastung würde steigen. Wegen der vielen Ein- und Ausfahrten und der nötigen Ladezonen an der Oberfläche müsste auch die Zahl der Oberflächenstellplätze verringert werden.

    • Müssen die AnrainerInnen während des Baus der Tiefgarage monatelang in eine Baugrube starren?

      Nein, um das zu vermeiden, wird die Garage in Deckelbauweise errichtet. Dabei sorgt ein Betondeckel über der eigentlichen unterirdischen Baustelle dafür, dass der Verkehr an der Oberfläche möglichst rasch wieder fließen kann. Die Lärmbelästigung wird minimiert und die Baugrube verdeckt.

    • Bedeutet die neue Tiefgarage mehr Autos und damit mehr Verkehr im Grätzl?

      Nein, im Gegenteil. Die Anzahl der Stellplätze bleibt etwa gleich. Es wird aber nur noch drei Ein- und Ausfahrten geben. Der Verkehr wird reduziert, Durchfahrten durch angrenzende Wohngebiete sind nicht mehr nötig.

    • Was passiert mit dem unterirdischen Ladehof wenn die Bank Austria endgültig abgesiedelt ist?

      Der Ladehof bleibt und soll sogar erweitert werden. In Zukunft kann so die gesamte Ver- und Entsorgung für das Althan Quartier unterirdisch organisiert werden – für Geschäfte, den Bahnhof und die neuen Wohnungen.

    • Was habe ich als künftige/r BewohnerIn vom unterirdischen Ladehof?

      Sie müssen nie wieder den Müll runterbringen. Entsorgt wird in Zukunft über Müllschächte in den Gebäuden. Liftfahrten mit dem Müllsack in der Hand gehören somit der Vergangenheit an.

  • Franz-Josefs-Bahnhof Kategorie drucken
    • Wird auch der Franz-Josefs-Bahnhof umgebaut?

      Ja, auch der Bahnhof soll modernisiert und aufgewertet werden. Der in die Jahre gekommene Bau soll saniert und dabei auch barrierefrei gestaltet werden. Mittelfristig kann die Frequenz der Züge erhöht werden.

    • Warum wird der Bahnhof nicht verlegt?

      Eine Verlegung wurde geprüft, ist aber nicht sinnvoll. Alternative Standorte, wie etwa die Spittelau, scheitern an Platzmangel oder widersprechen verkehrspolitischen Zielsetzungen, wie der Entlastung der U-Bahn-Linie U6. Außerdem erfüllt der Franz-Josefs-Bahnhof wichtige betriebstechnische Aufgaben für alle Züge im Nordosten. Über Nacht werden die Garnituren hier gereinigt und kleinere Servicearbeiten durchgeführt.

  • Zum Dialog Kategorie drucken
    • Wird die Bevölkerung in die Planung einbezogen?

      Der Dialog mit der Bevölkerung ist uns wichtig. Bereits im dialogorientierten Verfahren zum städtebaulichen Leitbild waren AnrainerInnen aktiv beteiligt. Wir stehen der Einbindung von BürgerInnen sehr positiv gegenüber und beziehen ihr wertvolles Feedback in unsere Planungen ein. Zu diesem Zweck wurde in der Althanstraße 4 auch ein Dialogbüro eingerichtet.

    • An wen können sich AnrainerInnen wenden, sollten im Laufe des Projekts Probleme auftauchen?

      An die Ombudsfrau Karin Oppeker. Bereits in der frühen Planungsphase haben wir eine Ansprechperson für alle interessierten BürgerInnen und AnrainerInnen. Als Stützpunkt dient das Dialogbüro Althan Quartier in der Althanstraße 4, wo Fragen beantwortet und Anliegen bearbeitet werden.    

    • Welche Aufgaben hat die Ombudsfrau und wie ist sie am besten erreichbar?

      Die Ombudsfrau Karin Oppeker steht für Fragen und Anliegen, die den geplanten Umbau des Bank Austria-Gebäudes betreffen, zur Verfügung. In der Althanstraße 4 wurde ein Dialogbüro eröffnet. Fixe Öffnungszeiten sind jeden Montag von 17 bis 19 Uhr und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr, darüber hinaus findet jeden ersten Donnerstag im Monat ein Schwerpunkttag zu einem Thema statt. Karin Oppeker ist darüber hinaus auch telefonisch unter 0664 / 884 362 62 oder per E-Mail an ombudsfrau(at)althanquartier.at erreichbar.

    • Was ist ein (dialogorientiertes) städtebauliches Leitbildverfahren?

      Im Rahmen eines Leitbildverfahrens werden die öffentlichen Ziele und Vorgaben für ein Projekt definiert. Ein städtebauliches Verfahren ist ein Prozess, bei dem die Stadt unter Einbindung von PlanerInnen, BürgerInnen und relevanten AkteurInnen einen künftig wünschenswerten Zustand formuliert und strategische Ziele beschreibt, die als Orientierungshilfe für die weiteren planerischen Schritte und die Flächenwidmung gelten. Beim diesem Projekt hat das dialogorientierte städtebauliche Leitbildverfahren im Mai 2016 begonnen und wurde mit der BürgerInnenversammlung am 16. März 2017 abgeschlossen.

  • Weiterführendes Informationsmaterial Kategorie drucken

Dialogbilanz

Termine: 1295
Stunden: 1864
Personen: 1912

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

Sie möchten über die Entwicklung des Althan Quartiers auf dem Laufenden bleiben? Gerne senden wir Ihnen unseren Newsletter zu. Hier können Sie ihn bestellen:

mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder

Durch Angabe meiner Daten und Klicken des Buttons „Anmelden!“ erklären ich mich damit einverstanden, dass 6b47 mir regelmäßig Informationen zum Althan Quartier übermittelt. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.