Neu interpretiert: Das Wiener Terrassenhaus

Das Althan Quartier wird als moderne Interpretation des Terrassenhauses gestaltet. Es knüpft damit an eine für Wien – von Adolf Loos bis Harry Glück – typische Bauform an. Es entstehen Wohnräume, die den Wunsch nach Naturnähe in Verbindung mit den Vorzügen in der Stadt erfüllen. Der höchste Punkt der neuen Bebauung wird bei rund 58 Metern liegen.

Das Althan Quartier wird als moderne Interpretation des Terrassenhauses gestaltet. Es knüpft damit an eine für Wien – von Adolf Loos bis Harry Glück – typische Bauform an. Es entstehen Wohnräume, die den Wunsch nach Naturnähe in Verbindung mit den Vorzügen in der Stadt erfüllen. Der höchste Punkt der neuen Bebauung wird bei rund 58 Metern liegen.

Der Althan Quartier orientiert sich an der gründerzeitlichen Stadtkante von rund 25 Metern. Über dieser Höhe wird auf nach hinten gestaffelte, terrassierte Bebauungen gesetzt. Die Belichtung der umliegenden Fassaden ist somit vollständig gegeben und die höheren Gebäudeteile sind durch die zurückspringenden Terrassen für Fußgänger nicht sichtbar.

Der respektvolle Umgang mit der Umgebung und dem gewachsenen Stadtbild drückt sich auch dadurch aus, dass sich das gesamte Projekt selbst in der Sichtachse vom Dach des nahe gelegenen Palais Liechtenstein in Richtung Spittelau gut in die Stadtsilhouette einfügt. 

Dieses Miteinander setzt sich in der guten Vernetzung mit der umgebenden Bebauung fort. Der bestehende Gebäudekomplex wird konsequent geöffnet – neue Durch- und Einblicke werden möglich. Durch zwei Ost-West-Querungen werden das Lichtental und die Spittelau – zwei bislang durch die Bahn getrennten Bezirksteile – erstmals seit rund 150 Jahren verbunden.

Machen Sie sich selbst ein Bild I: Ausstellung

Alle Pläne, Visualisierungen und das Modell zum abgestimmten Gesamtprojekt können besichtigt werden.

Alle Pläne, Visualisierungen und das Modell zum abgestimmten Gesamtprojekt können besichtigt werden.

Alle Informationen zur Ausstellung:

Ort: Quartier Labor (Eingang neben Dialogbüro), Althanstr. 4, 1090 Wien

Öffnungszeiten: Besichtigungstermine können mit Ombudsfrau Karin Oppeker unter 0664/ 884 362 62 vereinbart werden. 

 Auch die Stadt Wien informiert online über die Ergebnisse des Wettbewerbes

Die Sieger-Architekten

Der Architekturwettbewerb für den nördlichen Teil des Althan Quartiers über dem Franz-Josefs-Bahnhof, ist abgeschlossen. Das Siegerprojekt stammt vom renommierten österreichischen Architekturbüro ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl.

Der Architekturwettbewerb für den nördlichen Teil des Althan Quartiers über dem Franz-Josefs-Bahnhof, ist abgeschlossen. Das Siegerprojekt stammt vom renommierten österreichischen Architekturbüro ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl.

ARTEC Architekten wurde 1985 von Bettina Götz und Richard Manahl gegründet und zählt seit Jahrzehnten zur den renommiertesten Architekturbüros der Bundeshauptstadt. Das Büro wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter u. a. der Architekturpreis der Stadt Wien (2005).

Nachdem die international anerkannten Büros Delugan Meissl Associated Architects und Josef Weichenberger Architects bereits mit der Modernisierung des Kopfbaus über dem Franz-Josefs-Bahnhof betraut sind, ist das Architekten-Team damit komplett. Insgesamt haben 30 Architekturbüros am Wettbewerb teilgenommen. Die Jury-Entscheidung für ARTEC Architekten war einstimmig.

Nähere Informationen zu den am Projekt beteiligten Architekturbüros finden sie hier:

ARTEC Architekten

Delugan Meissl Associated Architects

Josef Weichenberger Architects

 

 

Machen Sie sich selbst ein Bild II: Magazin

Das renommierte Magazin für Baukultur "Architektur Journal/Wettbewerbe" hat einen Blick auf die Ergebnisse des Architekturwettbewerbes geworfen.

Das renommierte Magazin für Baukultur "Architektur Journal/Wettbewerbe" hat einen Blick auf die Ergebnisse des Architekturwettbewerbes geworfen.

Das Magazin zum Download finden Sie hier.

 
 

Ein Rundgang durch das Architekturmodell.

 
Sie möchten das Modell besichtigen? Individuelle Termine können bei Ombudsfrau Karin Oppeker vereinbart werden.

Mischkultur Statt Monolithischer Block

Derzeit wird das Areal über dem Franz-Josefs-Bahnhof von einem abweisenden, monolithischen Gebäudekomplex dominiert, der sich aus verschiedenen Büroimmobilien und einem Parkhaus zusammensetzt. Auf der Erdgeschossebene finden sich neben dem Bahnhof einige Handelsflächen und ein überschaubares gastronomisches Angebot. Insgesamt trennt dieser riesige Komplex die anrainenden Grätzel statt sie zu verbinden. Das soll sich ändern.

Derzeit wird das Areal über dem Franz-Josefs-Bahnhof von einem abweisenden, monolithischen Gebäudekomplex dominiert, der sich aus verschiedenen Büroimmobilien und einem Parkhaus zusammensetzt. Auf der Erdgeschossebene finden sich neben dem Bahnhof einige Handelsflächen und ein überschaubares gastronomisches Angebot. Insgesamt trennt dieser riesige Komplex die anrainenden Grätzel statt sie zu verbinden. Das soll sich ändern.

Statt der derzeitigen infrastrukturellen „Monokultur“ soll es künftig am Areal eine vielfältige Mischnutzung geben. Ein lebendiges Stadtteilzentrum, das Wohnen, Arbeiten, Soziales, Gewerbe und Tourismus an einem Ort vereint. Wichtig ist dabei eine optimale Eingliederung in die Umgebung – die durch das Auflösen der momentanen Barrieren lebenswerter wird.

Details dazu finden Sie im „lokalen städtebaulichen Leitbild“ für das Areal „Julius-Tandler-Platz/Althangrund“, das am 28. März 2017 einstimmig von der Stadtentwicklungskommission beschlossen wurde. Dieses Leitbild dient als Grundlage für die weiteren Planungsschritte und kann hier heruntergeladen werden.

Der Bahnhof bleibt: Sanfte Mobilität im Fokus

Der Franz-Josefs-Bahnhof am Julius-Tandler-Platz bleibt bestehen. Er wird auch in Zukunft ein wichtiger Mobilitätsknoten sein, was viele Vorteile und zahlreiche Chancen für das gesamte Areal mit sich bringt.

Der Franz-Josefs-Bahnhof am Julius-Tandler-Platz bleibt bestehen. Er wird auch in Zukunft ein wichtiger Mobilitätsknoten sein, was viele Vorteile und zahlreiche Chancen für das gesamte Areal mit sich bringt.

Als bedeutender Bahnhof für Pendler aus dem nordwestlichen Waldviertel steigen hier werktags rund 7.000 Fahrgäste ein und aus. Diese Besucherfrequenz sorgt für belebte Geschäfte und eine gute Lokalinfrastruktur. Der Bahnhof ist daher ein bedeutsamer Baustein bei der Bildung eines neuen, lokalen Zentrums für den Bezirk.

Im Zuge der Errichtung des Althan Quartiers wird seitens der ÖBB überlegt, den Bahnhofsbereich sowie die Wartehalle neu zu gestalten. Der Bahnhof soll als solcher erkennbar gemacht werden. Gleichzeitig sollen die Bahnsteiganlagen modernisiert und behindertengerecht ausgelegt werden.

Das gesamte Gelände wird ein sanfter Mobilitätsknoten mit einem zukunftsweisenden multimodalen Anspruch werden. Neben Zug- und S-Bahnverbindungen in Richtung Tulln, Krems, Waldviertel und der Tschechischen Republik befinden sich am Julius-Tandler-Platz Haltestellen der Straßenbahnlinien D, 5 und 33. Damit kann man in wenigen Minuten die Ringstraße und das Stadtzentrum erreichen. In fünf Gehminuten ist auch die Haltestelle Friedensbrücke der U-Bahnlinie U4 erreichbar.

Eine Verlegung des Franz-Josefs-Bahnhofs in den Verkehrsknoten Spittelau wurde übrigens nach eingehender Prüfung verworfen. Zum einen sind für die geplanten Nahverkehrszüge fünf Bahnsteigkanten mit einer Bahnsteiglänge von 220 m erforderlich. In der U-Bahn-Station Spittelau wäre dafür nicht genug Platz gewesen. Und zum anderen leistet der Franz-Josefs-Bahnhof einen wichtigen Beitrag, um die stark beanspruchte U6 in den Stoßzeiten zu entlasten.

Dialogbilanz

Termine: 1869
Stunden: 2188
Personen: 2478

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