DIE LAGE

Das Althan Quartier liegt im neunten Wiener Gemeindebezirk – dem Alsergrund – und ist bestens vernetzt mit der Stadt. Mit der Straßenbahnlinie D gelangt man vom Franz-Josefs-Bahnhof in wenigen Minuten sowohl auf die Ringstraße und ins kulturelle Zentrum Wiens als auch nach Nussdorf, eine der schönsten Heurigengegenden der Hauptstadt.

Das Althan Quartier liegt im neunten Wiener Gemeindebezirk – dem Alsergrund – und ist bestens vernetzt mit der Stadt. Mit der Straßenbahnlinie D gelangt man vom Franz-Josefs-Bahnhof in wenigen Minuten sowohl auf die Ringstraße und ins kulturelle Zentrum Wiens als auch nach Nussdorf, eine der schönsten Heurigengegenden der Hauptstadt.

Durch den Franz-Josefs-Bahnhof ist es darüber hinaus ein Katzensprung ins umliegende Niederösterreich. Der Bahnhof ist eine direkte Verbindung in Weltkulturerberegionen wie die Wachau und das Kamptal sowie vielen anderen tollen Ausflugszielen in Niederösterreich.

Das Althanquartier wird in drei Abschnitten entwickelt. Derzeit gilt für das Gebiet folgende Widmung. Der Kopfbau direkt am Julius-Tandler-Platz bleibt in seiner Grundstruktur erhalten und wird rundum erneuert und modernisiert. Im mittleren Teil findet sich derzeit eine Hochgarage mit rund 700 Stellplätzen. Über der Garage liegen Büroflächen. Möglichkeiten für die Gestaltung des mittleren Teils waren Gegenstand eines Architekturwettbewerbs. Damit die Ergebnisse umgesetzt werden können, braucht es eine neue Flächenwidmung durch die Stadt. Das Gebäude in der Nordbergstraße 13 wird derzeit als Bürogebäude genutzt. Mittelfristig soll es abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, der Platz für Wohnungen schafft.

WAS 2019 PASSIERT: ZWISCHENNUTZUNGEN

Mit den Bauarbeiten für das Althan Quartier kann erst begonnen werden, wenn passende Baubewilligungen vorliegen. Damit das riesige Bürogebäude über dem Bahnhof nicht über eine lange Zeit komplett leer steht, werden derzeit Zwischennutzungen möglich gemacht.

Mit den Bauarbeiten für das Althan Quartier kann erst begonnen werden, wenn passende Baubewilligungen vorliegen. Damit das riesige Bürogebäude über dem Bahnhof nicht über eine lange Zeit komplett leer steht, werden derzeit Zwischennutzungen möglich gemacht.

Derzeit sind etwa 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisen Bank International (RBI) in der Nordbergstraße 13 eingemietet. Sie werden dort bis Anfang 2020 ihrer Arbeit nachgehen. In der Althanstraße 8 hat sich darüber hinaus ein inklusiver Social Work Hub mit bis zu 300 Arbeitsplätzen in den Büros über der Hochgarage angesiedelt.

WAS 2019 PASSIERT: VORBEREITUNGEN FÜR DEN BAU

Für ein Projekt in der Größe des Althan Quartiers sind vielfältige Vorbereitungsarbeiten notwendig. Anfang des Jahres wurde begonnen, nicht mehr benötigte Büromöbel, die noch im Gebäude verblieben sind, an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Für ein Projekt in der Größe des Althan Quartiers sind vielfältige Vorbereitungsarbeiten notwendig. Anfang des Jahres wurde begonnen, nicht mehr benötigte Büromöbel, die noch im Gebäude verblieben sind, an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Die Möbelentfrachtung wird noch im Sommer abgeschlossen sein. Parallel dazu wird das Gebäude eingehend auf Schad- und Störstoffe untersucht, die noch vor den eigentlichen Bauarbeiten unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ordnungsgemäß entsorgt werden. Damit wird sichergestellt, dass Anrainer und Umwelt nicht belastet werden.

Darüber hinaus werden die detaillierten Planungen für die Bauarbeiten und die Abstimmung mit den Behörden weiter vorangetrieben.

DER KOPFBAU AM JULIUS-TANDLER-PLATZ

Der Kopfbau am Julius-Tandler-Platz bleibt in seiner Grundstruktur erhalten, wird aber rundum modernisiert und revitalisiert. Er soll auch in Zukunft als Bürostandort genutzt werden und so neue Arbeitsplätze in den Bezirk bringen.

Der Kopfbau am Julius-Tandler-Platz bleibt in seiner Grundstruktur erhalten, wird aber rundum modernisiert und revitalisiert. Er soll auch in Zukunft als Bürostandort genutzt werden und so neue Arbeitsplätze in den Bezirk bringen.

Die beliebten Nahversorger, die schon heute in der Sockelzone angesiedelt sind – BILLA, BIPA, Trafik etc. – bleiben erhalten. Dasselbe gilt auch für die Polizei. Mit dem Althan Quartier soll das Angebot um zusätzliche Geschäfte und Dienstleister erweitert werden. 

Für die anspruchsvolle Aufgabe den imposanten Bau zu modernisieren, konnten mit Delugan Meissl Associated Architects und Josef Weichenberger Architects international renommierte Architekturbüros gewonnen werden.

NORDBERGSTRASSE 13

Derzeit wird das Gebäude in der Nordbergstraße 13 vorübergehend durch die Raiffeisen Bank International genutzt. Mittelfristig wird hier mit einem Neubau Wohnraum geschaffen.

Derzeit wird das Gebäude in der Nordbergstraße 13 vorübergehend durch die Raiffeisen Bank International genutzt. Mittelfristig wird hier mit einem Neubau Wohnraum geschaffen.

650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisen Bank International (RBI) arbeiten seit März 2019 im Bürogebäude in der Nordbergstraße 13 am Alsergrund. Das Ausweichquartier im neunten Wiener Gemeindebezirk ist notwendig, weil die Büroräume der RBI am Standort Stadtpark umfangreich renoviert und modernisiert werden. Diese Zwischennutzung läuft bis Anfang 2020 und hilft dabei, das Grätzel während des Leerstandes im ehemaligen Bank Austria Gebäude zu beleben. Mittelfristig wird das derzeitigen Bürogebäude einem Neubau mit Wohnschwerpunkt Platz machen.

Mischkultur statt monolithischer Block

Derzeit wird das Areal über dem Franz-Josefs-Bahnhof von einem leerstehenden, monolithischen Gebäudekomplex dominiert, der sich aus Büroimmobilien und einem Parkhaus zusammensetzt. Auf der Erdgeschossebene finden sich neben dem Bahnhof einige Handelsflächen und ein überschaubares gastronomisches Angebot. Insgesamt trennt dieser riesige Komplex die anrainenden Grätzel statt sie zu verbinden. Das soll sich ändern.

Derzeit wird das Areal über dem Franz-Josefs-Bahnhof von einem leerstehenden, monolithischen Gebäudekomplex dominiert, der sich aus Büroimmobilien und einem Parkhaus zusammensetzt. Auf der Erdgeschossebene finden sich neben dem Bahnhof einige Handelsflächen und ein überschaubares gastronomisches Angebot. Insgesamt trennt dieser riesige Komplex die anrainenden Grätzel statt sie zu verbinden. Das soll sich ändern.

Statt der derzeitigen „Büro-Monokultur“ soll es künftig am Areal eine vielfältige Mischnutzung geben. Ein lebendiges Stadtteilzentrum, das Arbeiten, Soziales, Gewerbe Tourismus und Wohnen an einem Ort vereint. Wichtig ist dabei eine optimale Eingliederung in die Umgebung – die durch das Auflösen der momentanen Barrieren lebenswerter wird.

Der Franz-Josefs-Bahnhof bleibt erhalten

Der Franz-Josefs-Bahnhof am Julius-Tandler-Platz bleibt bestehen. Er wird auch in Zukunft ein wichtiger Mobilitätsknoten sein und Wien komfortabel mit Niederösterreich verbinden.

Der Franz-Josefs-Bahnhof am Julius-Tandler-Platz bleibt bestehen. Er wird auch in Zukunft ein wichtiger Mobilitätsknoten sein und Wien komfortabel mit Niederösterreich verbinden.

Als bedeutender Bahnhof für Pendler aus dem niederösterreichischen Waldviertel steigen hier werktags rund 7.000 Fahrgäste ein und aus. Auch Touristen nutzen ihn gerne, weil man rasch von hier rasch die Kulturlandschaften Wachau (Weltkulturerbe) und Kamptal erreicht.In Zukunft könnte die Bedeutung des Bahnhofes sogar noch steigen. Das Land Niederösterreich will Geld in den weiteren Ausbau der Franz-Josefs-Bahn investieren, was einen weiteren Anstieg bei den Fahrgästen bringen würde.

Im Zuge der Errichtung des Althan Quartiers wird seitens der ÖBB überlegt, den Bahnhofsbereich sowie die Wartehalle neu zu gestalten. Der Bahnhof soll als solcher erkennbar gemacht werden. Gleichzeitig sollen die Bahnsteiganlagen modernisiert und behindertengerecht ausgelegt werden.

Das gesamte Gelände wird ein sanfter Mobilitätsknoten mit einem zukunftsweisenden multimodalen Anspruch werden. Neben Zug- und S-Bahnverbindungen in Richtung Tulln, Krems, Waldviertel und der Tschechischen Republik befinden sich am Julius-Tandler-Platz Haltestellen der Straßenbahnlinien D, 5 und 33. Damit kann man in wenigen Minuten die Ringstraße und das Stadtzentrum erreichen. In fünf Gehminuten ist auch die Haltestelle Friedensbrücke der U-Bahnlinie U4 erreichbar.

Dialogbilanz

Termine: 2414
Stunden: 2465
Personen: 3023

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