Faqs

Hier finden Sie alle Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Althan Quartier. Sollte Ihnen dabei eine Frage fehlen oder nicht ausführlich genug beantwortet sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns über Ihr Feedback, denn Sie helfen uns damit, diese FAQ-Übersicht noch besser zu gestalten.

  • Auf einen Blick Kategorie drucken
    • Was wird auf dem Areal des Franz-Josefs-Bahnhofs gebaut?

      Ein vielseitiges Stadtteilzentrum. Statt infrastruktureller „Monokultur“ wird es dort eine vielfältige Mischnutzung geben, die Arbeiten, Wohnen, Gewerbe und Tourismus vereint. Ein zentrales Ziel ist die optimale Eingliederung des Projekts in sein urbanes Umfeld. Die Umgebung wird durch den innovativen Anspruch dieses innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekts und dessen architektonische Qualität noch lebenswerter. In Verbindung mit dem Bahnhof wird es am Gelände einen sanften Mobilitätsknoten mit einem zukunftsweisenden multimodalen Anspruch geben.

    • Was passiert mit dem Julius-Tandler-Platz?

      Der Julius-Tandler-Platz soll von einem durch die MA 19 beauftragten Verfahren extra behandelt werden. Dabei kann auch eine Optimierung der Haltestellen entsprechend der Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer von den Wiener Linien und dem Bezirk mitgedacht werden. 

    • Wird das heutige Gebäude der Bank Austria abgerissen?

      Nein, das Gebäude muss aber jedenfalls generalsaniert werden. Das derzeitige Gebäude ist leider – wie viele Bauten aus den 1970ern – in einem bautechnisch für andere Nutzungen nicht geeigneten Zustand. Insbesondere die Fassade ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. In jedem Fall wird sich daher das Erscheinungsbild dieses Komplexes verändern.

    • Bleibt der Bahnhof bestehen?

      Ja, es gibt ein politisches Bekenntnis zum Franz-Josefs-Bahnhof. Die Stadt Wien hat Interesse bekundet, den Bahnhof zu einem sanften Mobilitätsknoten auszubauen. Auch von Seiten der ÖBB ist zu hören, dass der Bahnhof bestehen bleiben soll. Prinzipiell ist die Entscheidung über Ein-, Aus-, Umsteige- und Knotenpunkte letztlich eine Sache des Verkehrsverbunds Ost-Region und der Vereinbarungen zwischen den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland. Das Nutzungsrecht an den Bahnhofsflächen liegt bei den ÖBB.

    • Sind Zwischennutzungen im Gebäude möglich?

      Ja. Um einen längeren Leerstand des Gebäudes zu vermeiden, sind derzeit Zwischennutzungen möglich. Derzeit sind etwa 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisen Bank International (RBI) in der Nordbergstraße 13 eingemietet. Sie werden dort bis Anfang 2020 ihrer Arbeit nachgehen. In der Althanstraße 8 hat sich darüber hinaus ein inklusiver Social Work Hub mit bis zu 300 Arbeitsplätzen in den Büros über der Hochgarage angesiedelt.

    • Wer ist der Immobilienentwickler hinter diesem Projekt?

      Althan Quartier wird von einer Tochterfirma des österreichischen Unternehmens 6B47 entwickelt. Die 6B47 Real Estate Investors AG hat ihren Sitz in Wien sowie Niederlassungen in Düsseldorf und Warschau. 

  • Vor dem Bauen Kategorie drucken
    • Was ist ein Realisierungswettbewerb?

      Ein Realisierungswettbewerb ist ein Verfahren zur Ideenfindung für eine vorgegebene Aufgabenstellung. Die Teilnehmer erhalten die Aufgabenstellung und vorweg bekannt gemachte Beurteilungskriterien, anhand derer ein Sieger gekürt wird. Das Auswahlverfahren kann als Vorstufe zur Auftragsvergabe dienen.

    • Welches Areal ist Gegenstand des Wettbewerbs?

      Der Wettbewerb behandelt das nördliche Areal des Althan Quartiers. Der Kopfbau über dem Franz-Josefs-Bahnhof bekommt mittels Refurbishment von den international anerkannten Architektenbüros Delugan Meissl Associated Architects und Josef Weichenberger Architects ein neues Aussehen. Die Architekturplanung gilt für den nördlichen Teil des Areals, wo neue Gebäude entstehen werden. 

    • Nach welchen Kriterien wird der Siegerentwurf ausgewählt?

      Die Kriterien sind in der Auslobungsunterlage festgelegt. Die Auswahl des Realisierungskonzepts erfolgt auf Basis seiner städtebaulichen, baukünstlerischen und funktionellen Qualität sowie nach der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit in Errichtung, Betrieb und Erhaltung. 

    • Wer entscheidet über den Siegerentwurf?

      Eine elfköpfige Jury. Diese besteht aus VertreterInnen von 6B47 und den von der Architektenkammer nominierten FachexpertInnen sowie VertreterInnen der Stadt Wien und der Bezirksvorstehung Alsergrund. 

    • Wo kann ich mich über das Siegerprojekt informieren?

      Alle Informationen zum Siegerprojekt gibt es hier.

    • Was regelt die Flächenwidmung?

      Der Flächenwidmungsplan bestimmt, wie Grundstücke genutzt werden dürfen. Das kann für Bauzwecke, als Grünland, für Schulen oder als Verkehrsfläche sein. Die Regeln, nach denen ein neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt wird oder ein bestehender überarbeitet wird, sind in der Bauordnung für Wien klar festgelegt.

    • Was ist ein Bebauungsplan?

      Der Bebauungsplan legt fest, wie gebaut werden darf. Er regelt die Höhe, in welcher Weise und in welchem Abstand zu anderen Gebäuden gebaut wird. Der Bebauungsplan für Wien wird im Rahmen der Flächenwidmung von der Stadt Wien erarbeitet und im Gemeinderat beschlossen. 

    • Wie läuft ein Flächenwidmungsverfahren ab?

      Ein Flächenwidmungsverfahren ist ein längeres behördliches Verfahren. Der Entwurf des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplans wird von der MA 21 erstellt und dann dem unabhängigen Fachbeirat für Stadtplanung vorgelegt. Interessensvertretungen und die Bezirksvertretung können ihre Stellungnahme abgeben. Während der 6-wöchigen öffentlichen Auflage kann jede/r BürgerIn die Pläne einsehen und dazu schriftlich Stellung nehmen. Nach dem Beschluss im Wiener Gemeinderat gilt der neue Plan.

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    • Wann wird mit dem Bauen begonnen?

      Mit dem ersten Bauabschnitt wird frühestens 2019 begonnen. Wir sind bemüht, den Bau so zu gestalten, dass der Leerstand zwischen dem Auszug der Bank Austria und dem Baubeginn möglichst kurz ist. Im Frühling 2019 könnten alle Bewilligungen vorliegen und mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt begonnen werden. 

    • Wann werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein?

      Das hängt in erster Linie von den Bewilligungsverfahren ab. Gebaut wird in einzelnen Bauabschnitten, die jeweils ca. zwei Jahre dauern. Die Gesamtbauzeit wird ca. fünf Jahre betragen.

    • Wie umweltfreundlich wird gebaut?

      Ökologische Nachhaltigkeit wird großgeschrieben – sowohl beim Bau als auch im Betrieb. So soll z. B. der Bahnhof genutzt werden, um möglichst viele Baustoffe und -materialien umweltfreundlich per Bahn anzuliefern. In den neuen Gebäuden sollen erneuerbare Energien und ein effizientes Regenwasser-Management zum Einsatz kommen. In Verbindung mit dem Bahnhof soll am Gelände ein sanfter Mobilitätsknoten entstehen. 

    • Was passiert mit dem Bauschutt?

      Möglichst viel davon soll wiederverwertet werden. Derzeit wird darum an einem Konzept für Urban Mining, also die Verwertung von Baustoffen, die schon jetzt vor Ort vorhanden sind, gearbeitet. Beton und anderes Material können so wiederverwendet werden. Was nicht mehr gebraucht werden kann, soll umweltfreundlich mit dem Zug abtransportiert werden.

    • Bleibt das Gelände für AnrainerInnen und SpaziergängerInnen während des Umbaus zugänglich?

      Nein, das geht nicht. Während der Umbauphase ist es aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen unmöglich, das Gelände offen zu halten. Der laufende Bahnbetrieb wird aber natürlich sichergestellt.

    • Bleiben die Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel während der Bauphase bestehen?

      Natürlich. Die Baustelle wird so geplant, dass sie so wenig Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr hat wie nur möglich.

    • Wird sich die Baustelle auf den gesamten Verkehr auswirken?

      Nicht mehr als bei anderen Bauprojekten. Wie bei jedem Bauprojekt kommt es in der Bauphase zu gewissen Beeinträchtigungen in der unmittelbaren Umgebung. Wir sind allerdings bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. 

    • Was habe ich als langjährige/r BewohnerIn der Nordbergstraße von diesem Projekt außer Lärm, Schmutz usw.?

      Eine Aufwertung des Areals. Durch die Kombination der Nutzungen mit Arbeiten, Wohnen, Gewerbe und Tourismus, die Belebung der Erdgeschosszone und attraktive Grün- und Freiräume profitiert die gesamte Umgebung. Außerdem soll die Nordbergstraße umfassend für FußgängerInnen umgestaltet werden und Parkcharakter mit Grünflächen, Bäumen und Sitzmöglichkeiten erhalten.

    • An wen können sich Anrainer wenden, sollten Probleme auftauchen?

      An die Projektombudsfrau Karin Oppeker. Sie steht für Fragen und Anliegen rund um das Projekt zur Verfügung. Alle Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie unter dem Punkt Dialog.

  • Nutzungen Kategorie drucken
    • Wird es auch weiterhin einen Supermarkt mit Sonntagsöffnung geben?

      Ja, Billa hat an diesem Standort einen mietrechtsgeschützten Vertrag. In Verbindung mit dem Bahnhof ist die verlängerte Öffnung möglich. Darum wird es ein solches Angebot auch in Zukunft geben.

    • Wird im Althan Quartier ein neues Einkaufszentrum entstehen?

      Nein, ein Einkaufszentrum wird nicht gebaut. Auf drei Ebenen – Erdgeschoss, Stadtbalkone und Hochpark – entstehen Möglichkeiten für Geschäfte, Dienstleister und Gastronomie. Diese neuen Nahversorger werden über Nordberg- und Althanstraße sowie über den Hochpark gut zu erreichen sein.

    • Warum braucht es überhaupt neue Geschäfte?

      Im Bezirk Alsergrund klafft eine Versorgungslücke. Das zeigt sich, wenn man das Kaufverhalten im Bezirk genauer in Augenschein nimmt. Der Kaufkraftabfluss ist mit 53 Prozent überdurchschnittlich hoch. Nicht einmal die Hälfte der Kaufkraft bleibt im eigenen Bezirk. Anscheinend finden die AlsergrunderInnen hier nicht alles, was sie brauchen. Das Althan Quartier wird helfen, diese Lücke in der Nahversorgung zu schließen.

    • Bedeuten die neuen Geschäfte nicht den endgültigen Todesstoß für die Alserbachstraße?

      Nein, im Gegenteil. Das Althan Quartier wird zusätzliches Leben ins Grätzl bringen. Die künftigen BewohnerInnen sind neue Kundschaft für Gastronomie und Geschäfte im Quartier und in den angrenzenden Einkaufsstraßen. Darüber hinaus werden auch mehr TouristInnen kommen und hier ihr Geld ausgeben.

    • Sollen am Areal auch Wohnungen entstehen?

      Ja, es werden auch Wohnungen entstehen. Derzeit befinden sich im Gebäude in der Nordbergstraße 13 noch Büros. Mittelfristig wird hier ein Neubau mit Wohnungen entstehen.

    • Wie lange wird die derzeitige Wipark-Garage nutzbar sein?

      Die Wipark-Garage kann bis 2020 genutzt werden. Für diesen Zeitraum gibt es eine Bestandsgarantie von 6B47. Die Entscheidung, ob die Garage so lange erhalten bleibt, liegt aber beim Betreiber.

    • Was passiert mit den Parkplätzen an der Oberfläche?

      Alle 147 Oberflächenstellplätze können bestehen bleiben. Sollen Althan- und Nordbergstraße im Zuge der Bauarbeiten großzügig begrünt und mit Freiflächen beruhigt werden, kann die Anzahl der Stellplätze an der Oberfläche auch verringert und in die neue Garage verlagert werden. Auch zusätzliche Stellplätze an der Oberfläche sind möglich, wenn gewünscht.

    • Was passiert mit dem unterirdischen Ladehof wenn die Bank Austria endgültig abgesiedelt ist?

      Der Ladehof bleibt und soll sogar erweitert werden. In Zukunft kann so die gesamte Ver- und Entsorgung für das Althan Quartier unterirdisch organisiert werden – für Geschäfte, den Bahnhof und die neuen Wohnungen.

  • Franz-Josefs-Bahnhof Kategorie drucken
    • Wird auch der Franz-Josefs-Bahnhof umgebaut?

      Ja, auch der Bahnhof soll modernisiert und aufgewertet werden. Der in die Jahre gekommene Bau soll saniert und dabei auch barrierefrei gestaltet werden. Mittelfristig kann die Frequenz der Züge erhöht werden.

    • Warum wird der Bahnhof nicht verlegt?

      Eine Verlegung wurde geprüft, ist aber nicht sinnvoll. Alternative Standorte, wie etwa die Spittelau, scheitern an Platzmangel oder widersprechen verkehrspolitischen Zielsetzungen, wie der Entlastung der U-Bahn-Linie U6. Außerdem erfüllt der Franz-Josefs-Bahnhof wichtige betriebstechnische Aufgaben für alle Züge im Nordosten. Über Nacht werden die Garnituren hier gereinigt und kleinere Servicearbeiten durchgeführt.

  • Zum Dialog Kategorie drucken
    • Wird die Bevölkerung in die Planung einbezogen?

      Der Dialog mit der Bevölkerung ist uns wichtig. Bereits im dialogorientierten Verfahren zum städtebaulichen Leitbild waren AnrainerInnen aktiv beteiligt. Wir stehen der Einbindung von BürgerInnen sehr positiv gegenüber und beziehen ihr wertvolles Feedback in unsere Planungen ein. Zu diesem Zweck wurde in der Althanstraße 4 auch ein Dialogbüro eingerichtet.

    • An wen können sich AnrainerInnen wenden, sollten im Laufe des Projekts Probleme auftauchen?

      An die Ombudsfrau Karin Oppeker. Bereits in der frühen Planungsphase haben wir eine Ansprechperson für alle interessierten BürgerInnen und AnrainerInnen. Als Stützpunkt dient das Dialogbüro Althan Quartier in der Althanstraße 4, wo Fragen beantwortet und Anliegen bearbeitet werden.    

    • Welche Aufgaben hat die Ombudsfrau und wie ist sie am besten erreichbar?

      Die Ombudsfrau Karin Oppeker steht für Fragen und Anliegen, die den geplanten Umbau des Bank Austria-Gebäudes betreffen, zur Verfügung. In der Althanstraße 4 wurde ein Dialogbüro eröffnet. Fixe Öffnungszeiten sind jeden Montag von 17 bis 19 Uhr und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr, darüber hinaus findet jeden ersten Donnerstag im Monat ein Schwerpunkttag zu einem Thema statt. Karin Oppeker ist darüber hinaus auch telefonisch unter 0664 / 884 362 62 oder per E-Mail an ombudsfrau(at)althanquartier.at erreichbar.

  • Weiterführendes Informationsmaterial Kategorie drucken

Dialogbilanz

Termine: 2414
Stunden: 2465
Personen: 3023

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